Śri Tathāta0
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mahayaga

 

 

Ein großes Ritual und Gebet für die Menschheit

 

Vom 6. bis 12. Februar 2014 fand in der Nähe von Palakkad in Kerala (Südindien) unter der Leitung von Śrī Tathāta das dharmasooya mahayaga statt. Es nahmen über eine Million Inder teil und mehr als 1000 Menschen aus dem Westen, Delegierte aus 52 Ländern und prominente Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Religion.

Ein mahayaga ist die höchste Form der vedischen Rituale. Es findet statt, wenn ein großer Heiliger und die Regierung eines Landes - in diesem Fall der indische Staat Kerala - in der Notwendigkeit eines solchen Rituals übereinstimmen, um die aus dem Gleichgewicht geratenen Kräfte der Natur und des menschlichen Geistes wieder zu harmonisieren.

Unsere Welt befindet sich im Übergang zur nächsten Stufe der Evolution, einer Erweiterung des menschlichen Bewusstseins und damit verbunden einer neuen Art zu leben, in Übereinstimmung mit den kosmischen Gesetzen (dharma).

Doch das kollektive Bewusstsein der vergangenen Generationen hat ein starkes negatives Energiefeld geschaffen, welches gegenwärtig die Erde umgibt und zusammen mit dem fehlgeleiteten Lebensstil der modernen Gesellschaft die weitere Entwicklung unseres Planeten blockiert. Aus diesem Grund sind die Kräfte der Natur in Aufruhr und Katastrophen, Gewalt, Kriege und zahlreiche Probleme in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft die unmittelbare Folge. Diese Zusammenhänge werden in der Regel nicht erkannt bzw. ignoriert.

Die Schöpfung ist nicht das Ergebnis des menschlichen Willens, sondern der göttliche Wille des Höchsten Bewusstseins ist dafür verantwortlich und wünscht die Entwicklung des Lebens zur nächsthöheren Stufe der Evolution. Diejenigen, die vertrauensvoll ihr Bewusstsein für diesen Wandel öffnen, werden sich ohne Probleme weiterentwickeln und voranschreiten, um die Basis der zukünftigen Gesellschaft zu bilden. Da die Menschheit als Ganzes jedoch nicht willens oder bereit ist, sich zu verändern und zu wachsen, werden mehr und mehr Krisen entstehen und das Leben auf diesem Planeten wird immer schwieriger werden. Dies ist der Hintergrund, vor dem das dharmasooya mahayaga stattfand.


Es wurde ausgeführt:

  • um den negativen Energieschild, der vom kollektiven Bewusstsein der vergangenen Generationen geschaffen wurde, zu durchbrechen.

  • um die höchsten göttlichen Energien der Quelle allen Seins auf die irdische Ebene herabzubringen.

  • um den göttlichen Willen auf der Erde zu etablieren und den gegenwärtigen Prozess der Evolution zu unterstützen.

  • um die in Aufruhr geratenen Kräfte der Natur zu besänftigen.

  • um das innere Leid der Menschen durch den Fluss der göttlichen Gnade zu erlösen.

  • um eine werteorientierte Lebensweise/ein Leben im dharma zu fördern.

  • um Frieden, Glück und Harmonie für alle zu bewirken. 

 

 

 

   

 

   

Das Konzept von yaga:

Yajña (freiwilliges Opfer, Hingabe) ist die Grundlage der indischen Tradition und Kultur. Es bedeutet eine Haltung des selbstlosen Gebens und Dienens zum Wohle der Allgemeinheit. Den indischen Werten zufolge sollte idealerweise unser ganzes Leben wie ein yajña sein.

Yajñas und yagas werden auch durch äußere Opfergaben an das heilige Feuer (als Verkörperung des Göttlichen) ausgeführt, unterstützt durch Rituale und gemeinsames Rezitieren vedischer Hymnen. Das Dargebrachte repräsentiert in ausgeglichener Form die fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum/Äther) und schafft so einen perfekten Mikrokosmos der Natur. Dadurch wird ein enormer Energiefluss erzeugt, der Mutter Natur, die sehr unter den Auswirkungen der heutigen Zivilisation leidet, hilft, ihre Energien wieder auszugleichen. Auf diese Weise können schwere Naturkatastrophen verhindert oder zumindest abgemildert werden.
Der Mensch ist ebenfalls ein perfekter Mikrokosmos der Natur und es gibt ein feines Bindeglied zwischen dem menschlichen Geist und der Natur. So wie das yajña auf Mutter Natur ausgleichend wirkt, so wirkt es auch ausgleichend auf die Menschen, die daran teilnehmen, und durch diese auf alle Menschen. Das yajña hilft den Menschen, wieder in Harmonie mit der Natur und ihren Rhythmen zu kommen.

In alten Zeiten vollführten die rishis und ihre Familien solche großen vedischen Rituale zum Wohl der ganzen Welt. Später übernahm die Priesterschaft das Monopol, yajñas und yagas durchzuführen, und ihr ursprüngliches Konzept degenerierte.

Śrī Tathāta zufolge sind die Veden von großer Bedeutung für die kommende Zeit. Den wahren Geist und die Kraft des yaga wiederherzustellen ist Śrī Tathātas Aufgabe, denn dies wird jetzt für die Welt gebraucht. Eine Demokratisierung der alten Tradition des yaga ist an der Zeit. Die gesamte Bevölkerung sollte die Möglichkeit haben, an diesem Prozess teilzunehmen. Dies ist der Göttliche Wille zum Segen und zum Wohlergehen der Erde und aller Geschöpfe.


 

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DHARMASŪYA MAHAYAGA 2009

 

 

 

Im Februar 2009 leitete Śrī Tathāta das fünftägige dharmasooya mahayaga in der Nähe des Tapovarishtashram bei Palakkad,  Kerala.

Zu Beginn bekräftigten alle Teilnehmer ihre gemeinsame Absicht zum Wohl der Menschheit. Dann wurden dem Heiligen Feuer fünf Tage lang Opfergaben dargebracht zusammen mit der Rezitation kraftvoller vedischer Hymnen. Viele Leute berichteten, dass sie am dritten Tag die Ankunft einer gewaltigen Energie verspürten. Śrī Tathāta bestätigte dieses Phänomen und erklärte, dass diese Energie von den höheren Seins-Ebenen herabkomme, um sich auf die gesamte Menschheit zu verteilen. Dies werde allmählich geschehen, unterstützt durch besondere Rituale und Zeremonien.

Das dharmasooya mahayaga traf auf eine breite öffentliche Resonanz in Kerala. Führende Repräsentanten verschiedener Zweige der indischen Gesellschaft unterstützten es und nahmen daran teil. Zum mahayaga kamen ungefähr 400000 Menschen, hauptsächlich aus Kerala. Einige blieben die ganzen fünf Tage, die meisten kamen, um den traditionellen Segen (darshan) nach indischem Brauch zu empfangen. Es nahmen auch ca. 500 westliche Besucher aus verschiedenen Ländern teil. Die Tageszeitungen von Kerala veröffentlichten täglich detaillierte Artikel und CNN Asia war eigens mit einem Team vor Ort, um über dieses Ereignis zu berichten.

 

   
     

 

   
     

 

 



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