Śri Tathāta0
0
00
dharma

 

 

Tathāta grüßt die Lieblingskinder von Mutter Natur

 

Eine tiefe Sehnsucht nach Erfüllung bewegt alle leben­den Wesen. Wir möchten den Sinn unserer Geburt verstehen und unser Leben dementsprechend gestalten. Doch wie können wir das erreichen?

Dharma ist die rechte Art und Weise zu leben, durch welche der Mensch sein Lebensziel erreichen kann, den Sinn unseres Lebens zu erfüllen, d.h. ein Sinn-volles Leben zu führen. Dharma kann als die göttliche Ordnung der Dinge und auch als richtiges Handeln entsprechend dieser Ordnung angesehen werden. Gott selbst ist die Urquelle des dharma.

Dieser Kosmos arbeitet aufgrund bestimmter Prinzipien bzw. Ordnung. Eine höhere Ordnung ist für die Existenz unseres Universums notwendig. Die Sonne, die Sterne, die Erde, alles braucht eine Ordnung, um die Schöpfung und das Leben aufrechtzuerhalten. Diese Ordnung ist der dharma. Wenn wir der Ordnung, dem dharma folgen, dann können wir unser Ego und unsere niedere Natur überwinden und eintreten in die höhere Natur von satchitananda (sat: Wahrheit; das, was sich niemals ändert; ewige Unsterblichkeit; chit: vollkommen selbst bewusst; ananda: höchste Freude, immerwährende Glückseligkeit).

Die Veden, die heiligen Schriften Indiens, lehren den dharma oder die rechte Art und Weise zu leben. Es ist dasselbe Wissen, das die großen Propheten wie Buddha und Jesus Christus zu den Menschen brachten, angepasst an ihre jeweilige Zeit. Unglücklicherweise war die Menschheit bis heute nicht in der Lage, ihre Lehren zu verstehen und umzusetzen, und das ist der Hauptgrund für alles menschliche Leid.

Hinter jeder Geburt eines Menschen steckt eine Absicht, ein Ziel. Das Bewusstwerden dieses Ziels und dessen Realisierung ist unser dharma. Dieser dharma, welcher der Weg der Erkenntnis ist, wurde allen gewährt, aber er ruht in unserem Inneren wie ein schlafender Samen. Dieser Samen muss zum Keimen gebacht werden und sich ausserhalb seiner Hülle entwickeln. Die Rolle der Meister ist es, dieses Bewusstsein aus der Tiefe unserer Seele an die Oberfläche zu bringen.

Alle Wesen dieser Welt werden von der kosmischen Energie genährt und unterstützt. Aber beim Menschen, der den freien Willen besitzt, geschieht dies nicht ganz automatisch: es wird von ihm erwartet, dass er dem Weg des dharma folgt bzw. ein bewusster Schritt wird von ihm verlangt. Solange die Menschen nicht bereit sind, diesen bewussten Schritt zu vollziehen, gibt es keine Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Aus diesem Grund lehrt Tathāta Methoden, angepasst an die heutige Zeit. Ohne die Ausdehnung des menschlichen Bewusstseins ist nichts möglich, weder auf individueller Ebene noch in der Familie, der Gesellschaft oder auf universeller Ebene. Die Ausdehnung des Bewusstseins auf eine höhere Ebene läßt jeden erkennen, was das Leben ist, was der Sinn des Lebens ist, was Gesellschaft und Familie wirklich sind, und dadurch wird man zu einer sehr viel verantwortungsvolleren Person. Diejenigen mit einem höheren Bewusstsein tragen dazu bei, diese Welt in einen Himmel zu verwandeln. Der Himmel auf Erden ist wirklich möglich! Wenn wir das ganz tief verstehen, dann können wir sehen, dass alle Nationen, alle Religionen, alle menschlichen Wesen zusammen daran arbeiten können, eine Welt der Harmonie, der Liebe, des Friedens und der Freude zu erschaffen.

 

"Dharma ist der Weg,

und Liebe ist die Essenz des wahren Lebens."

 

 

Auf dem dharmasooya mahayaga im Februar 2014 beteten über eine Million Menschen unter der Leitung von Śrī Tathāta gemeinsam für Frieden und Harmonie auf der ganzen Welt und für die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins.

 

 

Der Mittlere Pfad

 

Die Mehrheit der Menschen glaubt, dass die von den Sinnen wahrgenommene Welt die einzige Wirklichkeit ist. Sie suchen Vergnügen in der äußeren Welt und kümmern sich nicht um die Wahrheit, die sich hinter der mate­riellen Welt verbirgt. Andere dagegen, darunter auch viele spirituelle Sucher, behaupten, dass diese Welt nur Schein ist und dass Gott, brahma, das Absolute, usw. die einzige Wirklichkeit darstellt. Deshalb streben sie ausschließlich danach, mit dem Absoluten zu ver­schmelzen und sie glauben, dass das weltliche Leben sie beim Erreichen dieses Ziels hindert. Dem Mittleren Pfad zufolge sind beide Extremansichten unvollkommen: die Welt ist das Lächeln Gottes, und Gott ist die Wirklichkeit, die allem zugrunde liegt. Um dem Mittleren Pfad zu folgen, muss unser Verstand fest auf das unbewegliche Zentrum unseres Wesens ausgerichtet bleiben, während wir im Fluss des Lebens der äußeren Welt unserer Beschäftigung nachgehen.

Viele große Meister der Vergangenheit setzten sich für den Mittleren Pfad ein. Śrī Tathāta erneuert und erweitert diese Philosophie und passt sie den Bedürfnissen unserer heutigen Zeit an.

 

 

Spritualität und Religion

 

Śrī Tathāta über den Unterschied zwischen Spiritualität und Religion:

„Die Lehre des dharma der rishis - der mystischen Visionäre Indiens – war keine Religion. Dharma ist ein Wort, das die Höchste Wahrheit beschreibt. In diesem Sinn ist die Lehre der rishis universell.

Die Religionen, gefärbt durch die jeweiligen Kulturen, werden als Bindeglied zwischen den Menschen und der Höchsten Wahrheit verwendet. Aber dharma übersteigt all diese Begrenzungen der Kulturen und Religionen und eröffnet das unendliche Höchste Bewusstsein. Dharma ist jenseits aller Kategorien und Belange der Menschheit als Ganzes. Ein Muslim, Jude oder Christ kann dem Weg des dharma folgen, ohne seine Religion zurückzuweisen.

Die Evolution des Bewusstseins wird durch diese universelle Praxis des dharma bewirkt. Wenn jemand den dharma praktiziert, dann erreicht er die höchsten Ebenen des Bewusstseins. Dharma ist ein Lied, das für alle geschrieben ist; es gibt keinen indischen oder französischen dharma! Die Höchste Wahrheit muss als Ganzes wahrgenommen werden.

Auf dieser Ebene verschwinden alle kulturellen und religiösen Unterschiede. Dharma ist eins. Die höchste Wahrheit ist eins. Die höchste Glückseligkeit ist eins.“

 

 

 

 
         

 



Verein Tathata Vrindham    info@sritathata.de